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    Turnierbericht Poolimate
    Tuesday, August 25 2009 @ 09:00 PM CEST
    Beitrag von: lars
    Angezeigt: 302
    Es war definitiv nicht die stärkste Wegwerfer-Mannschaft aller Zeiten angereist, dementsprechend waren die Erwartungen gedämpft. Nach insgesamt 6 Absagen (Wackelkandidaten nicht gezählt) reisten dann nur 8! Wegwerfer nach Darmstadt. Nur durch die Unterstützung durch die TST Mädels konnten wir überhaupt spielen. Vielen Dank nochmal an Melissa und die anderen.

    Zu den Spielen:
    Unser Pool war sehr hart. Zuerst ging es gegen Mainz, die viele Fehler machten, die wir aber nicht nutzen konnten. Wir schafften selten mehr als drei Pässe am Stück und verloren mit 8:2. Erwähnenswert war der letzte Punkt in dem wir nocheinmal richtig kämpften und nach isngesamt 7 Turnovers und einer gefühlten Ewigkeit unseren zweiten Punkt machten. Das zweite Spiel war noch schwerer. Stuttgart, der deutsche Meister im Mixed bereitete sich auf die Europameisterschaft vor und fegte uns 13:1 vom Platz. Alle zwei Punkte wechselte die Defense: Zone (Force-Sideline, Force-Middle), Puppy Fence, Pseudo-Zone, 4er Cup, Man-Defense, Clam, Force-Middle-Poach. Wir kennen dass jetzt alles und hatten nie eine Chance. Das letzte Spiel gegen die Himmelsstürmer begann ähnlich. Nach dem 5:0 wusch uns Rahim den Kopf und half für den Rest des Spieles aus. Mit einer Isolation und harter Defense konnten wir dass Spiel dann ausgeglichen gestalten, verloren aber schließlich mit 9:5. Mit frohem Mut ging es dann Abends zum leckeren Italiener.
    Am Sonntag morgen ging es gegen Darmstadt, eigentlich eine machbare Aufgabe. Wir warfen in der Offense zu viel weg und hatten in der Defense kein Mittel gegen ihre langen Würfe auf gute Receiver. Wir verloren die Luftduelle und das Spiel unnötig deutlich mit 9:2. Das folgende Duell gegen die Erdferkel war vom Niveau her höher. Wir stellten auf Zonenverteidigung um, da wir mit Rahim wieder einen starken Deep hatten. Die Defense war gut, in der Offense wurde zuviel weggeworfen. Der aufkommende Wind zeigte unsere Wurfschwäche noch deutlicher. Das Resultat war eine weitere hohe Niederlage 9:2. Im nächsten Spiel gegen Mother-tongue waren wir näher dran. Auf einmal entwickelte sich ein echter Flow in unserer Offense. Viele kurze Angebote sicherten uns 4 Punkte. Leider gab es aber auch hier wieder überhastete lange Würfe und Fehler (ja das war ich). Das Ergebnis war dann 8:4. Im letzten Spiel gegen die ebenfalls sieglosen Kaiserslauterner ging es dann um den letzten Platz. Trotz einer hohen Fehlerzahl, rettete uns unsere Zonenverteidigung. Wir holten viele Turns vor der gegnerischen Endzone und holten einen anfänglichen 3:1 Rückstand auf und gewannen 5:8. Unser eiziger Vorteil war, dass wir Zone spielen konnten und der Gegner diese Defense nicht probieren wollte.

    Das Fazit kann nur lauten, wir müssen mehr an den Grundlagen arbeiten. Ohne sichere Pässe auch unter Druck kann man kein Spiel gewinnen. Eine sichere Offense ist einfach eine Grundbedingung. Die Motivation litt teilweise auch unter den Ergebnissen. Die Laufwege wurden aber immer besser. Insbesondere wurde deutlich, dass man gerade als physisch unterlegene Mannschaft nur durch klare Cuts freikommt.
    Ansonsten war es ein schönes sonniges WE. Omar divte für den letzten Punkt gegen Mother-tongue. Eva war eine sichere Verstärkung um Aufbau. Lothar lief und fing immer besser. Wiebke kam immer wieder mit kurzen Cuts frei. Micha und Rupi stellten sich als Laufwunder heraus. Rupi fängt inzwischen besonders gerne lange Würfe. Nebenbei stellten wir fest, dass Angéline mit der Wasserbombenschleuder extrem präzise ist. Ich lernte dass man Wespen nicht küssen sollte. Rahim fängt Scheiben inzwischen auch gerne mal hinter dem Rücken.

      


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